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Bilder aus dem Landschaftspark
Duisburg

Immer noch denken viele Menschen beim
Begriff Ruhrgebiet an Kohle und Stahl, an Zechen und
Hochöfen, an Kumpel und Malocher. Dieses Bild stimmt
jedoch schon lange nicht mehr. Das Ruhrgebiet hat
einen extremen Strukturwandel durchgemacht und wird
heute mehr denn je durch Dienstleistungsunternehmen
geprägt.Im Rahmen dieses
Wandels hat sich vielerorts die Frage gestellt was
mit den Industrieruinen geschehen könne, denn
wirklich schön sehen sie ja nicht aus und Kosten
erzeugen ja auch brachliegende Flächen. Vielerorts
hat man aus der Not eine Tugend gemacht und die
nutzt die alten Gebäude und Flächen nun völlig
zweckentfremdet.
In Duisburg wurde so aus einem 90
Jahre alten ehemaligen Hüttenwerk, auf 200 ha Fläche
zwischen A59 und A42, binnen 10 Jahren ein moderner
Multifunktionspark. Zitat von der Website des
Landschaftsparks Duisburg :"Die ehemaligen
Werkshallen sind für Kultur- und
Firmenveranstal-tungen hergerichtet, in einem alten
Gasometer entstand Europas größtes künstliches
Tauchsport-zentrum, in Erzlagerbunkern wurden alpine
Klettergärten geschaffen, in einer ehemaligen
Gießhalle wurde ein Hochseilparcours eingerichtet
und ein erloschener Hochofen ist zum Aussichtsturm
ausgebaut." (Quelle: www.landschaftspark.de)
Wir haben allerdings nicht die
neuen Dinge gesucht, sondern die Tristesse der alten
Gebäude, die dem Betrachter gerade an einem trüben,
kalten Wintertag eine ganz spezielle und bizarre
Ästhetik vermittelt.
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